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Der Stausee hat wirklich eine beachtliche Größe und man nennt ihn auch das "Meer Ägyptens". Fotografieren darf man nur den See und die Turbinen zur Stromgewinnung. Ansonsten nix. Man hat Angst vor Anschlägen. Sollte der Staudamm brechen, wäre sogar Kairo vollkommen überflutet. So ein Unglück wäre eine wirkliche Katastrophe. |
| Am Stausee sind wir dann nach den üblichen Sicherheitskontrollen in ein Boot verfrachtet worden und zur Insel Philae gefahren. Dorthin hat man den Tempel beim Bau des Stausees versetzt, ansonsten wäre er überflutet geworden. Das hätte zur Folge gehabt, dass man ihn nicht mehr hätte besuchen können und dann wären keine Touristen mehr gekommen, die auf dem Basar hätten einkaufen können *grins* |
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Man fährt auf den Tempel zu und bewundert unterdessen die schöne Lage des Bauwerks. Rund herum sind noch ein paar Inseln und es ist richtig idyllisch. |
| Auch dieser Tempel ist von kleinen Spatzen bevölkert. Sie haben in die Löcher ihre Nistplätze und "Wohnungen" eingerichtet. Wenn man herum läuft, muß man fast aufpassen, dass man nicht von herabfallenden Kotpfützen getroffen wird *lach* | ![]() |
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Wie man sieht, habe ich auch so langsam genug von Tempeln. Die 30 Minuten, die wir alleine auf dem Gelände verbringen dürfen, nutze ich zu einer ausgiebigen Pause. Ich frage mich, was die Menschen damals doch für einen tiefen Glauben an ihre Götter gehabt haben müssen, um solche imponierenden Bauwerke zu bauen. Manch ein Bau (z.B. Karnak) ging ja über Generationen und wurde teilweise ja niemals komplett fertiggestellt. Jeder Pharao hat die Tempel weiterbauen lassen und um seinen Hauptgott erweitert. |
| In dieser Parfümfabrik erklärte man uns, dass das Parfüm in Europa ganz allein von ägyptischen Grunderzeugnissen stammt und man diese Öle hier kaufen kann. Sie halten länger, sie kosten weniger und machen keine Flecken auf der Kleidung. Nun gut. Wir rochen ein paar Substanzen, die man uns allen auf die Finger strich. Manches stank erbärmlich. Ich glaube, von unserer Reisegruppe hat keiner was gekauft und sich auch nicht von den geschulten Verkäufern überreden lassen. | ![]() |
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Wir fühlten uns leicht "vera...". Ulli und ich wußten ja schon, was uns erwartet, aber die Mitreisenden waren dann doch leicht pikiert. Wir haben für teure Euro eine Reise gebucht und wollen von Kaffeefahrten eigentlich verschont bleiben. Unser Tipp des Tages: Diese "Fabriken" neutral betrachten und die Leute beobachten. Kaufen sollte man nix, die Produkte bekommt man auf den Märkten wesentlich billiger. Erstmal, weil der Reiseleiter nicht daran verdient und dann auch, weil man in den Fabriken nicht handeln kann, aber auf dem Markt schon. |
| Am Eingang das übliche Bild. Arabi kauft Eintrittskarten, und dann Sicherheitskontrolle. Wir stiefelten dann in der größten Hitze quer über den Steinbruch. Das alleine war schon ein waghalsiges Unterfangen, aber meine Tempelschuhe hielten. | ![]() |
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Der Obelisk liegt also mitten im Steinbruch. Man weiß nicht, in welchen Tempel er sollte. Zumindest ist er während der Fertigung zerbrochen und zieht jetzt die Touris an. Ich warte mal auf den Tag, wann sich der Erste den Fuß oder ähnliches bricht. |
| Ich habe auf dem Rückweg noch eine arabische Familie fotografiert, die zu unserer Reisegruppe gehörte. Der Vater stellte mir dann auch sofort seinen Sohn vor. Er wird sicher mal ein attraktiver Mann, aber ich bin doch etwas zu alt für den kleinen Kerl. Er ist nämlich erst 5 Jahre alt. | ![]() |
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Dieser Juwelier ist der Abschuss der bisherigen Kaffeefahrten. Nicht nur, dass hinter jedem Tresen ein ein Verkäufer steht, nein auch die Preise haben es in sich. Wir haben uns ein paar Dinge zeigen lassen, aber beim Nennen des Preises habe ich teilweise wirklich schallend gelacht (was den Verkäufer nicht gerade gefreut hat). Ich wollte ja zum Geburtstag schon etwas aus Gold und auch aus Ägypten, aber ich wollte nicht alles Geld dafür ausgeben. Die Preise lagen so ab 500 Euro aufwärts. Der Hammer. Dieses Ankh-Zeichen ist nicht beim Juwelier aufgenommen(sondern aus dem Netz), dort haben wir nicht fotografiert. Ich habe Ulli ja von Vitrine zu Vitrine geschleppt ;-) . |
| Wir gingen also zu dem Laden, wo schon mehrere Verkäufer auf uns warteten. Arabi erklärte ein paar Dinge und verwies dann auf die Verkäufer. Die sollten wir fragen. | ![]() |
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Die Verkäufer waren sehr aufdringlich und wir wurden ständig genötigt in den Laden zu kommen und etwas zu kaufen. Aber Ulli und ich blieben standhaft und mich machte das ziemlich wütend. Habe mich gefragt, wieviel Prozent der Reiseleiter wohl kriegt. Also hier nix kaufen, sondern lieber am freien Nachmittag alleine in den Souk gehen und handeln. |
| Hier sieht man, wie Fleisch verkauft wird. In diesem Falle sind es Eingeweide / Innereien. | |
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Hier wird Geflügel verkauft. Die Tauben und Hühner sehen sehr verhungert und krank aus. Die Tiere sitzen in engen Käfigen und teilweise den ganzen Tag in der Sonne. Damit sie nicht verdursten, werden sie getränkt. Das funktioniert so: Der Verkäufer/in nimmt das Tier, trinkt einen Schluck Wasser und hält dann den Schnabel des Tieres offen und führt ihn an den eigenen Mund. Das Wasser wird dann in das Tier gepresst. |
| In unserer Kabine erwartete uns eine Überraschung. Das war wirklich süß und ich habe mich natürlich prompt wieder erschrocken. | ![]() |
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Mit einem Boot fuhren wir auf dem Nil in Richtung des Dorfes. Die Landschaft war wieder sehr reizvoll. |
| Kurz vor dem Dorf konnten wir für nochmals fast 7 Euro den Rest des Weges mit einem Kamel reiten. Na, wieso nicht. Also rauf auf das gute Tier. | |
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Der Ritt war so ca. 15 Minuten. Dann waren wir auch froh, dass es vorbei war. Uns allen tat schon der Po weh, weil der Sattel so schlecht war. |
| Witzig war die Aktion mit dem Krokodil. In einem Bassin waren ein paar kleine Krokodile. Die konnte man auf die Hand nehmen und wie Ihr hier seht, war ich sehr skeptisch und hatte Angst, dass es mich beißt. | |
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Ich hatte mich aber schnell gewöhnt und dann hat es mir auch ganz gut gefallen. Ich kann verstehen, dass einige Touristen so ein "süßes kleines Krokodil" im Reisegepäck mit nach Hause nehmen. So ein Verhalten ist natürlich streng zu verurteilen und ich hoffe, dass jeder Touri dafür hart bestraft wird, der denkt, er bräuchte es zuhause. So ein Krokodil fühlt sich übrigens an wie eine Kröte und ist ganz warm. |