| Wir warteten in der Abflughalle noch ein paar Minuten, da es mal wieder zu Verspätungen kam. Eine gute Gelegenheit die Mitreisenden zu beobachten. Es war alles dabei. Malle-Urlauber, Rentner, und normale Leute. Ulli packte schon seinen Fotoapparat aus und schoß die ersten Bilder. Dann kam auch der Flughafenbus und brachte uns zum Flugzeug. |
| So verging der Flug dann auch "wie im Fluge". Wir flogen über Wüste, Berge, Oasen, Dörfer. Es war wirklich sehr beeindruckend. |
| Es ist unglaublich, wenn man über das Nildelta fliegt. Links und rechts neben dem Nil ist es unheimlich grün und belebt und direkt daneben "totes" Land und nur noch Wüste. | |
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Unsere Kabine ist auch nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Die Betten stehen auseinander und sind ziemlich kurz. Man merkt, dass das Schiff schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Die Fenster kann man nicht öffnen um zu lüften. Die Kabine gehört mal gestrichen und auch im Bad könnte man so einiges tun. Aber naja, es ist ok. |
| Für Nachmittags haben wir eine Kutschfahrt in Luxor gebucht. Um 17.30 geht's los. Unser Kutscher heißt Mohammed und behauptet, seine Kutsche wäre der Ferrari von Luxor. Ich beäuge ihn nur kritisch, das Pferd sieht nämlich so aus, als würde es jeden Augenblick Tod umfallen. Man sieht seine Rippen und das Fell ist stellenweise durchgescheuert vom Geschirr. Wir setzten uns trotzdem rein und los geht's. Immerhin haben wir pro Person 18 Euro bezahlt. |
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In Luxor fahren wir durch den Souk und genießen die arabische Atmosphäre. Ein buntes Treiben, barfüßige Kinder, verschleierte Frauen und diskutierende Männer prägen das Stadtbild. Die Kinder rufen "Hallo" - "Hallo" und betteln was das Zeug hält. |
| Danach lassen wir den Abend auf dem Deck bei einem Fläschchen Local-Beer ausklingen. Stella - schmeckt gar nicht übel. Am Nachbartisch sitzen 2 Paare aus Ostdeutschland. Die reisen morgen ab und erzählen etwa von Kakerlaken in ihrer Kabine. Na Toll ! | |